ROUND THE WORLD

Weltreiseblog

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Good Morning, Vietnam!

Xin Chào!

Von München ging's über Doha nach Ho-Chi-Minh-City - die größte, aber nicht Haupt-Stadt Vietnams. Die rund 7 Millionen Einwohner nennen ihre Stadt Saigon, da mach ich gerne mit. Also: Good Morning, Vietnam, xin chào Saigon! 

Wir sind früh am Morgen gelandet und hatten kaum die Ankunftshalle des Flughafens verlassen, schon hatten wir den Sound Saigons in den Ohren, der für die nächste Zeit unser ständiger Begleiter sein sollte. Denn wenn eine Sache so sicher ist wie das Amen in der Kirche, dann ist es das Hupen in Saigon. In Vietnam gibt es 95 Millionen Einwohner und 50 Millionen Roller - und damit auch 50 Millionen Rollerhupen, dazu noch die Autohupen - fertig ist der Sound of Saigon. Der Weg im Taxi vom Flughafen in die Stadt war sehr abenteuerlich. Wohin man blickt, überall Rollerrollerroller.

 

"Das kann doch nicht gut gehen", denkt man unwillkürlich - und stellt recht bald fest: es geht gut. Jeder scheint zu wissen, was er tut, auch, wenn es wahrlich nicht danach aussieht für einen unbeteiligten Betrachter. 

Beim Erkunden der Stadt am ersten Abend wollten wir eine Straße überqueren und mussten, obacht, ERST MAL ZUSCHAUEN WIE DIE ANDEREN DAS MACHEN! Also haben wir uns ein nicht sehr ruhiges Plätzchen an der Straße gesucht, und anderen Menschen, Touristen und Einheimischen, beim Überqueren der Straße (über einen Zebrastreifen, wohlgemerkt!) zugesehen. Und dabei einige Szenen wie diese beobachtet:

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Long time no long trip

Time flies!

Es ist still geworden, hier im travellola Blog! Das muss wohl an der Zeit liegen, die fliegt nämlich. Recht hat sie!

Seit meiner Weltreise bin ich nicht sehr viel geflogen. (Außer ein Mal mit meinem Lieblingspiloten Norbert, und ein Mal in der Luft gefahren, mit meinem Lieblingsheißluftballonpiloten Joga - vielleicht schaffe ich es, das alles, und die Orte, die ich sonst noch so erkundet habe in der Zwischenzeit, hier aufzuschreiben. Irgendwann. Überhaupt ist sehr viel passiert, mein Vortrag, den ich gehalten habe, viele Moderationen, aber eben auch Ausflüge in der näheren Umgebung. Kann ja nicht sein, dass ich das Ende der Welt kenne, aber nicht, was im Umkreis von 300km liegt. Also: irgendwann mehr dazu :) 

 

Meine Reise nach Vietnam ist ein schöner Anlass, mich genau jetzt hier mal wieder zu melden. Vor allem, weil sie in vielen Punkten ganz besonders war. Ganz besonders besonders ist zum Beispiel, dass es nicht nur meine Reise war, sondern unsere. Zum ersten Mal seit vielen Jahren war ich nicht alleine unterwegs - und damit meine ich nicht Rafael den Rucksack. Außer Rafael hatte ich noch einen weiteren Reisegefährten. Für euch, liebe Mitleser, bedeutet das eine neue Perspektive: nicht ich sondern wir. Also, los geht's!

 

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Vive la Moderation!

Meine nächste Reise führt mich nach Köln - ich moderiere 4 Tage auf der ISM - der weltweit größten Messe für Snacks und Süßwaren 😱 wie toll ist das denn?! Und lecker! 
Ratet mal, für welches Land ich auf der Bühne stehen werde und landestypische Snacks und Süßwaren präsentieren darf?! ;) 
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Highlight im Lebenslauf: Hand- und Fußmodel

Meinem „illustren Lebenslauf“ (Zitat Ex-Chef) darf ich nun ein weiteres illustres Highlight hinzufügen: Hand- & Fußmodel bei einer Staubsaugerproduktvideoproduktion! Yes! 
Das fertige Video gibt‘s bald auf Amazon.com ;) ich halte euch auf dem Laufenden ☝🏻

When in Rome... for a day!

...do as the Romans do! 24 Stunden in Rom

Obacht - kleine Vorwarnung: dieser Blogeintrag über meinen Ausflug ist mindestens genau so ewig wie die ewige Stadt Rom. Auch wenn Rom nicht an einem Tag erbaut wurde: ich habe versucht, Rom in einem Tagzuerkunden. Ob es mir geglückt ist, erfahrt ihr, wenn ihr diesen ewigen Eintrag über die ewige Stadt lest. Viel Spaß :) 
(Und am Ende gibt‘s noch nen italienischen Rezepttipp: One Pan Pasta! Nudeln mit Tomatensoße in nur einer Pfanne... #lolalecker)
Rom?! Diese Treppe kommt mir irgendwie spanisch vor...
Rom?! Diese Treppe kommt mir irgendwie spanisch vor...

Dienstag, 21.November 2017

Ein spontaner Tagesausflug nach Rom! Wie schön! 
Morgens an einem grauen, regnerischen Novemberdienstag in Nürnberg aufwachen, mittags bei Sonnenschein und 15°C in Rom ankommen. Anders als in der Werbung ist es egal, ob die Frisur sitzt, ich muss mir eh ne Mütze kaufen, bin erkältet und kann bei Rom im Schnelldurchlauf zwar einen kühlen Kopf, aber keinen kalten Kopf gebrauchen. Aber alles der Reihe nach: 24einhalb Stunden in Rom sind der Spontanplan, dabei sollen, neben Abendessen und Frühstück, möglichst viele Rom-Highlights dabei sein. Leider bin ich kurz vor Abflug wirklich etwas kränklich und ohne funktionierenden Druckausgleich macht fliegen ja auch nur halb so viel Spaß, ne. 
Trotzdem schön, „mal wieder“ im Flugzeug zu sitzen und abzuheben. Vor genau einem Monat bin ich nach meiner Weltreise in Deutschland gelandet, jetzt geht’s schon wieder weiter nach Italien. Ein Tag in Rom! Hallelujah! 

15 Uhr - Petersdom

Erst mal ab zum Petersdom. Was man bedenken sollte, wenn man in Rom ist, ist, ob der Papst auch in Rom ist oder nicht - und welcher Wochentag ist. Mittwochs ist Audienz am Petersplatz. Wenn der Papst in Rom ist, ist Mittwochs also keine Besichtigung des Petersdoms möglich. Und dann stehen ab Dienstagnachmittag auch die Audienzbesucher Schlange, um ihre Tickets abzuholen. Und fragen sich gegenseitig, wo die „Bronze Tür“ ist, wo sie laut ihren Unterlagen hin müssen. 

Die Absperrungen sind für die morgige Papstaudienz
Die Absperrungen sind für die morgige Papstaudienz
Blick von oben auf den Petersplatz
Blick von oben auf den Petersplatz

Dazu noch die nicht-Audienz-Teilnehmer sondern ganz normalen Besucher des Petersdoms. Wer in den Petersdom will, muss keinen eintritt zahlen, aber lange warten. 

Viele viele Menschen, die auf dem überdimensionalen Platz wie Ameisen wirken, stehen in einer Ameisenstraße Schlange. Natürlich im November nicht so viele wie im Hochsommer und grundsätzlich nachmittags nicht ganz so viele wie vormittags... aber doch so ne Menge, dass es etwas dauert. Man sollte also entweder genug Zeit mitbringen, oder Geld gegen Zeit tauschen und in ein Skip-The-Line Ticket (19€) investieren. Mit dem geht‘s - zack - an der Schlange vorbei und rein in die größte. bekannteste. mächtigste. überbeeindruckendste Kirche der Welt. Wow. 

Es bringt Glück, Petrus‘ rechten Fuß zu berühren!
Es bringt Glück, Petrus‘ rechten Fuß zu berühren!
Man sollte öfter mal die Perspektive wechseln! Darum: von unten nach oben und von oben nach unten. Ab in die Kuppel!

16 Uhr - Auf der Kuppel des Petersdoms - Blick über Rom!

Der Aufstieg auf die Kuppel lohnt sich! Es lohnt sich auch, 2€ extra für den Aufzug zu zahlen... (Der Aufstieg nur über die Treppen kostet 6€, der Aufzug 8€) bis ganz nach oben sind‘s dann trotzdem noch ein paar spektakuläre Stufen... die Aussicht auf den Petersplatz entschädigt für den mühsamen Aufstieg! 


17:30 - Engelsburg & Engelsbrücke

Vom Petersplatz aus geht’s weiter Richtung Engelsburg und dann über die Engelsbrücke auf die andere Seite des Tiber (Die Engelsburg kann man besichtigen, wir waren zu spät und haben ja keine Zeiiiit!)

Weil die Sonne über Rom im November schon um 16:45 Uhr untergeht, machen wir einen schönen Abendspaziergang durch die Dunkelheit. Rom ist echt der Wahnsinn, kaum geht man ein paar Meter, schon stehtman vordem nächsten bombastischen Bau, den man aus Filmen, Geschichtsbüchern und dem Fernsehen kennt. Alle Sehenswürdigkeiten sind toll beleuchtet und sehen in echt viel schöner aus als auf meinenFotos. Ein Stativ wäre fein, und Zeit für Langzeitbelichtung :) beides nicht verfügbar. Also konzentrieren wir uns auf: ein paar verwackelte Fotos knipsen und lieber die Wirklichkeit genießen :) bester Plan aufReisen! 

18:30 - Chiesa del Gesù

Ein kleiner Navigationsfehler führt uns statt zum Pantheon in die Chiesa del Gesù, die älteste und damit Mutterkirche der Jesuiten. Ein schönes Versehen, die Kirche ist wirklich sehenswert und liegt eh auf dem Weg zur Piazza Venezia.


19 Uhr - Piazza Venezia

Die Piazza Venezia ist der verkehrsreichste Punkt Roms, breite Straßen umkreisen das Monumento Nazionale a Vittorio Emanuele II am Fuße des Kapitolshügels. Aber auch hier ist es heute romuntypisch ruhig. Ich denke kurz darüber nach, wie schwierig es sein muss, die Straße in der Hochsaison im Berufsverkehr zu überqueren, während ich, jetzt im November, abends um 19 Uhr, lässig zwischen den paar einzelnen Autos durchhusche 

19:30 Uhr - Forum Romanum & Colosseum

Die nächste Sehenswürdigkeit ist in Rom wirklich immer „gleich um‘s Eck“, so wie hier das Forum Romanum und das Colosseum ist „nur die Straße runter“. Alles hübsch beleuchtet, ein milder Novemberabend, ab und zu Musik von Straßenmusikanten, kurz stehenbleiben, genießen. Läuft! 

20 Uhr - Fontana di Trevi

Ein ganz besonderer Ort in Rom ist für mich die Fontana di Trevi, dazu gibt‘s nochmal nen extra Eintrag! 
 Der Brunnen liegt an einem erstaunlich kleinen Platz, mitten zwischen Häuserwänden. Würden nicht so viele Menschen in Traubenrumstehen, man könnte ihn fast übersehen. Ganz anders als viele der überdimensionalen Piazzas in Rom. 
Die Legende sagt: wenn man eine Münze in den Trevi-Brunnen wirft, wird man nach Rom zurückkehren. Wie praktisch :) beim letzten Mal hat es offensichtlich funktioniert: ich habe vor 17 Jahren eine Münze in den Brunnen geworfen und bin wieder da. 

21 Uhr - Pizza & Piazza Spagna

Dann: essen! Pizza! Margherita! Nicht INNENDRIN sondern DRAUSSEN! Ha! Auf einer Piazza im Rom eine echte römische Pizza essen (8€), im November. Der Tagesausflug hat sich schon gelohnt! 

An der Spanischen Treppe ist nichts los, schnell ein Foto und ab in die UBahn auf die andere Tiberseite ins Bed & Breakfast. 

Buongiorno, Roma!

Mittwoch, 22.November 2017

9 Uhr - Frühstück in Rom!


10:00 - Pantheon

Der Tag startet mit einem Leckeren Frühstück im Bed & Breakfast - sowohl Bed als auch Breakfast waren vorzüglich :) empfehle ich gerne weiter, am besten direkt bei Lyuba buchen und schöneGrüßevon mir ausrichten ;) 
Perfekt gelegen, 5 Minuten zu Fuß zum Petersplatz, 3 Minuten zur Metro Station Ottaviano - oder zu Fuß auf die andere seite des Tiber. Heute gibt‘s nämlich nochmal spanische Treppe zum Frühstück und das Pantheon zum Dessert! 
Ein ruhiger Morgen in Rom, nix los, die Spanische Treppe ist leer und gar nicht so überlaufen, wie man sie von Bildern kennt. Auch Im Pantheon sind nur ein paar einzelne kleine Grüppchen,aberkeineMenschenmassen. Obwohl genug Platz wäre: Das Pantheon war lange Zeit der größte Kuppelbau der Welt. Im Dach der über 40m breiten Kuppel ist ein 9m breites Loch, durch das Licht fällt! (Undeinen Schatten auf die Kuppelinnenwand wirft der aussieht, wie ein Space Invader... aber das nur am Rande)

10:45 - Piazza Navona

Mit „dem anderen“ Brunnen auf der riesigen Piazza Navona, dem Mohrenbrunnen (Fontana di Mori), habe ich ein bisschen Mitleid. Er wird total stiefmütterlich behandelt und von den meisten Touristen garnicht beachtet (obwohl er viel besser auf ein querformatiges Foto passt als Berninis hoch gebauter Vierströmebrunnen mit dem Obelisken obendrauf... ;) 
Als nächstes geht‘s noch schnell an die Piazza Navona, als wir ankommen, findet am Vier-Ströme-Brunnen gerade ein Fotoshooting statt: Parfum wird fotografiert, weiße Styroporplatten sollen das Licht auf die Parfümfläschchen vor dem Brunnen lenken, die Foto-Crew ist ausnahmslos schwarz angezogen und wird von neugierigen Touristen umzingelt.
Die 24 Stunden in Rom sind fast vorbei, auf geht‘s zurück nach Hause! Aus dem Taxifenster noch schnell ein paar Fotos geknipst... 
...und dann die schöne Aussicht hoch über den und die frischverschneiten Alpen genossen! (Hach, ich freue mich schon so aufs Ski- & Snowboardfahren! Bald wieder...)
Von meinen Augen und Füßen soll ich euch zusammenfassend ausrichten: „Viel gesehen, viel gelaufen!“
Der Ausflug in Schritten: Dienstag (Ankunft in Rom 12 Uhr mittags) 23.941 Schritte, Mittwoch (Abflug 13 Uhr) 7.102 Schritte. Macht zusammen: Rom in 31.043 Schritten! 

Wart ihr auch schon mal in Rom? Was habt ihr da so erlebt? Habt ihr Tipps für meinen nächsten Rom-Besuch? Freue mich über eure Kommentare :)

#lolalecker

Wer keinen spontanen Tagestrip nach Rom machen kann, kann einen kulinarischen Ausflug machen: ich empfehle euch mein Rezept für One Pan Pasta wärmstens! Nur eine Pfanne wird dreckig (wenn man direkt aus der Pfanne isst, braucht man nicht mal einen Teller ;) Schmeckt echt italienisch! (Obwohl ich Pizza gegessen habe in Rom... aber Spaghetti, Tomaten, Olivenöl und Basilikum... Das ist einfach italienisch, und sieht auch so aus, findet ihr nicht? :)

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One Pan Pasta! Basta! #lolalecker

Das Gute an einer Weltreise: sie ist nie zuende! War gestern kurz und spontan in Rom, und während ich so den travellola-Rom-Blogeintrag verfasse, habe ich Hunger. Da fällt mir ein Rezept wieder ein, das ich schonlange nicht mehr gemacht habe und ein Video davon, das ich noch gar nicht veröffentlicht habe. 
Hier ist also meine Anleitung für ONE PAN PASTA! Tadaaa 

lolalecker, kinderleicht und nur eine Pfanne wird dreckig: One Pan Pasta Tomate.

Dazu braucht ihr:


Tomaten (ca. 300g) 

Zwiebel (je nach Geschmack ne halbe bis ne Ganze) 

Knoblauch (1-2 Zehen) 

Salz (ca. 2 EL) 

evtl. eine Prise Zucker  

Olivenöl (2-3 EL) 

Wasser (ca. einen halben Liter) 

Spaghetti (ca. 180g) 

Basilikum 

Rosmarin 

Mozzarella, wenn ihr mögt. Macht die Sauce sämiger und sahniger. 


Einfach alles auf einmal in die Pfanne, aufkochen und dann auf mittlerer Stufe köcheln lassen. Wichtig: nicht abdecken, die Flüssigkeit muss verdampfen! Zack - schon haben wir ein wunderbar frisches, leichtes, leckeres Gericht und kein Chaos in der Küche. 

Wer den Mozzarella weglässt, hat's sogar vegan, wer Hühnchen dazu isst, nicht. 

Egal wie: lasst es euch schmecken!

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SFC Summit - Street Food Convention 2017

Foto: NürnbergMesse
Foto: NürnbergMesse

Alle Jahre wieder... im November... kurz vor Weihnachten... trifft sich die Streetfoodszene in Nürnberg! Einerseits erschreckend, dass schon wieder ein Jahr fast rum ist, andererseits: super! Endlich wieder SFC, Streetfood Convention! Endlich wieder Streetfood Spirit - so viele motivierte und motivierende Leute auf einem Haufen: es ist jedes Mal ein Fest! Und ich bin froh und dankbar, als Moderatorin von Beginn an dabei sein zu dürfen. 

Seit 2010 RibWich auf die Straße gegangen ist, hat sich in der Nürnberger Streetfood-Kultur so viel getan, dass Klaus nach Rib Wich und Foodtrucks Deutschland auch noch die Street Food Convention ins Leben rief: Die erste SFC 2015 war ein Experiment - und ein voller Erfolg.  In der Streetfood-Szene bin ich nicht nur als Moderatorin, sondern auch als Kundin bekannt :) Ich schaue wirklich fast täglich in der Foodtrucks Deutschland App nach, wo in der Nähe ein Truck steht und plane oft Tagesabläufe und Arbeitstage danach. Und dann stehe ich oft vor Foodtruck-Klappen und freue mich über köstliches Essen. Guerilla Gröstl, SuppdiWupp, KoBo, Wurstdurst, RibWich... 

Ein tolles Programm beim SFC Summit 2017, viele Experten aus den unterschiedlichsten Bereichen - bedeutet: viel Vorbereitung für die Moderatorin (also für mich.) 3 große Panels mit jeweils 6-8 Teilnehmern, ich durfte mich also ein paar Tage vor der Veranstaltung mit der leckersten Branche der Welt auseinandersetzen und es war toll! Wenn man mit Streetfoodlern spricht, ist das wirklich inspirierend. Weil sie dafür brennen, was sie tun. Da könnten sich so viele andere Branchen ne dicke Scheibe davon abschneiden... 

Bühnenselfie mit den Teilnehmern des Eröffnungspanels
Bühnenselfie mit den Teilnehmern des Eröffnungspanels
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Zimtschneckenbäckerei an Halloween...

Falls ihr euch fragt, wie die Leute vor der Schlosskirche zu Wittenberg geschaut haben, als Luther da seine Thesen an die Tür genagelt hat, heute vor 500 Jahren... wahrscheinlich ungefähr so, wie meine Zimtschnecken, die ich heute gebacken habe ;) 
Dieser Moment, wenn Du am 31.10. Zimtschnecken backst und in der Backschublade Zuckeraugen findest... dann kommt bei mir sowas dabei raus. Das Zimtschneckenrezept ist dieses hier. 


Und weil‘s so schön ist, hier ein paar Bilder
Natürlich sind die Zuckeraugen beim Backen geschmolzen... 
Etwas gruselig
Etwas gruselig
Gut, wenn man viiiele Zuckeraugen im Schub hat und nachlegen kann. 
Der liebe Nachbar, für den die Zimtschnecken waren, hat sich sehr gefreut und wir haben Süßes gegen Saures getauscht: hab die Schnecken abgeliefert und dafür San Daniele Schinken und frisches Brot bekommen. 
Happy Halloween und einen schönen Reformationstagsabend wünsche ich! 
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Sand. Weltsand.

Mein kleiner Privatstrand nimmt Formen an: Auf meiner Reise um die Welt war ich an traumhaften, paradiesischen, legendären und weltberühmten Stränden. Von allen Stränden habe ich ein kleines bisschen mitgenommen. Ab wieviel Sand ist es ein Strand? Ist „ein bisschen Sand“ nicht auch ein bisschen Strand? Jedenfalls hab ich ungefähr 3 Kilo Sand in Rafael dem Rucksack mit nach Hause gebracht und habe ihn in meinen vertikalen Miniaturstrandhalter gefüllt und: tadaaa so sieht‘s aus.

Cool oder bescheuert?
Sand aus aller Welt
Sand aus aller Welt
Krass, wie unterschiedlich Sand sein kann! Das fällt einem erst auf, wenn man den Sand mal nebeneinander sieht. Wie grob oder fein er sein kann, runde Körnchen oder gemahlene Muscheln, mal weiß mit Rot mal gelb und orange. Keine Angst, ich werde kein Sandfreak, ich freue mich nur, Sand von so vielen tollen Orten rund um die Welt zu Hause immer im Blickfeld zu haben. Und wenn das Fernweh mal ganz schlimm ist, hilft vielleicht eine kleine Prise Waikiki zwischen den Zehen... oder Bondi Beach im Bauchnabel, mal sehen. 
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Lolalecker! Sushi - Aloha Style: mexikanisch-japanisch

Was bisher geschah... und wie es zum Sushiexperiment kam, warum es mexikanisch-japanisch und vegan ist: erfahrt ihr hier 

Mein Rezept zur Inspiration als Bildergeschichte:
Das Wichtigste am Sushi ist der Reis! Könnte von Konfuzuis sein, stimmt aber wirklich. Bei meinem Sushikurs in Tokyo war der Reis schon gekocht, habe also nur das Rollen gelernt. 
Bei meinem ersten Sushiversuch zurück in Deutschland muss ich also erst mal Reis kochen. In meinem Lieblings-AsiaMarkt gab es verschiedenen Sushi-Reis, aber jeder einzelne war aus Italien. Produziert in Italien, alle japanischen Sushireis(e). 
Der nette AsiaMarkt-Chef hat mir das Reis-Wasserverhältnis beim Sushireis erklärt und dass ich noch Reisessig und Reiswein brauche. 1 Teil Reis, 1 Teil Wasser, 1EL Reisessig, 2EL Reiswein und etwas Zucker. 
Klingt easy, genau so wie die Beschreibung meines Reishunger-Mikrowellenreiskochers. 
Erst mal wird der Reis aber gründlich gewaschen, am besten in einem Sieb und so lange, bis das Wasser, das unten rausläuft, klar ist. Der Sinn dahinter ist, überschüssige Stärke an den rohen Reiskörnern abzuwaschen. Tut man das nicht, wird der Reis pampig. 
Reis waschen!
Reis waschen!
Sushireis - Wasser Verhältnis 1 : 1-max. 1,2
Sushireis - Wasser Verhältnis 1 : 1-max. 1,2
Mein Mikrowellenreiskocher von Reishunger
Mein Mikrowellenreiskocher von Reishunger
11 Minuten
11 Minuten
Nach 11 Minuten ist mein Reis fertig - und guuuut geworden! Ich bin kein riesen Mikrowellenfan, aber begeistert vom Reiskocher. Geht echt schnell und gut und ohne Aufwand. 
Mein Sushireis :) gut geworden!
Mein Sushireis :) gut geworden!
Reisessig und Reiswein
Reisessig und Reiswein
Dann mische ich, nach Anleitung vom Chef meines Lieblingsasiamarktes, 1 EL Reisessig, 2EL Reiswein und etwas Zucker zusammen und Schütte die Mischung über den noch warmen Reis. 
Vorsichtig unterrühren, nicht zu wild matschen, und abkühlen lassen. Wenn der Reis zu heiß ist, verbrennt man sich erstens die Finger und zweitens auch das Algenblatt. Also: abkühlen lassen.
Rechtzeitig anrühren, damit der Zucker sich auflöst (nicht so wie hier)
Rechtzeitig anrühren, damit der Zucker sich auflöst (nicht so wie hier)
Während der Reis abkühlt, bereite ich das Zeug vor, das ich in den Reis reinwickeln will. Wie man‘s beim Sushi halt so macht. 
Mit dem Kartoffelschäler schabe ich Karottenscheiben von den Karotten und schneide auch was davon in Streifen. Zuckerschoten kommen auch dazu, etwas Knoblauch und ab in die Pfanne. 
Erst habe ich das Gemüse kurz angeschwitzt, mit braunem Zucker bestreut und etwas karamellisieren lassen. Dann mit Reiswein und Sojasoße abgelöscht. 
Für ein Inside-Out Sushi: Holzmatte mit Frischhaltefolie umwickeln. Gemüsestreifen rein, etwas Sesam dazu und aufrollen
Für ein Inside-Out Sushi: Holzmatte mit Frischhaltefolie umwickeln. Gemüsestreifen rein, etwas Sesam dazu und aufrollen
Hoso-Maki: dünne Rolle mit Algenblatt außen
Hoso-Maki: dünne Rolle mit Algenblatt außen
Sushi gibt’s auch belegt statt gerollt: 
Die mit dem Schäler gehobelten Karotten und ein paar ganze Zuckerschoten drapiere ich kunstvoll auf dem Reisball... schick, oder? 
Algenblattbauchbinde rumgewickelt
Algenblattbauchbinde rumgewickelt
Weil ich in Mexiko so gerne Gurke mit Limettensaft und Salz gegessen hab, zu meinen Tacos, und weil man Gurken in Sushi rollt, habe ich mir eine mexikanisch-japanische Fusion überlegt und die Gurke mit frischem Koriander und frischem Chili in Limettensaft eingelegt. 
Auch davon gab‘s eingewickeltes Sushi und welches, wo die Gurke obendrauf liegt (und aussieht wie ein exotischer Fisch!) 
Fertig sah‘s dann so aus und hat wirklich köstlich geschmeckt!
Freu mich schon aufs nächste Mal Sushimachen und freue mich über eure Tipps, Erfahrungsberichte und Inspirationen, gerne in den Kommentaren!
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